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  • Niko Benas

3. März 2023 - Bled – eine wundervolle Stadt an einem traumhaften See

Der kleine Ort Bled mit seinem gleichnamigen Alpensee („Blejsko Jezero“) in Slowenien, ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Somit beschlossen wir dieser weltberühmten Sehenswürdigkeit im Herzen Europas bereits im März einen 6tägigen Besuch abzustatten.

Die Natur präsentierte sich zwar leider noch nicht so frühlingshaft und grün, doch dafür haben wir Bled recht ruhig und idyllisch erlebt. Auch wenn das Wetter sehr wechselhaft daherkam, sind solche Wetterbedingungen in der Landschaftsfotografie eher erwünscht und während unserer Spaziergänge und Wanderungen wurden wir trotzdem mit ausreichend vielen Sonnenstunden beschenkt.

Die Aussicht auf den Bleder See ist wohl das ikonischste Foto von Slowenien. In der Mitte des glasklaren Sees thront eine kleine Insel („Blejski Otok“), aus der die Spitze eines Kirchturms hervorragt.

Ihr heutiges barockes Aussehen erhielt die Kirche Mitte des 17. Jahrhunderts.

Dieser Anblick, insbesondere dann, wenn sich dieser im glatten Wasser spiegelt, ist malerisch schön.

Man gelangt auf die Bleder Insel mit einem Boot, genauer gesagt, mit einem Pletna-Boot. So nennen die Einheimischen ihre Boote, die irgendwie an die Gondelschiffe erinnern, die nur zweieinhalb Stunden weiter westlich durch die Kanäle Venedigs fahren.

An der Nordseite des Sees thront eine fotogene Felsenburg („Blejski Grad“). Deren Besuch ist fast schon Pflichtprogramm. Sie herrscht auf einer Anhöhe nahe des Ortszentrums und kann entweder zu Fuß (15 Minuten) oder mit dem Auto erreicht werden.

Von der Burg genießt man einen friedvollen Ausblick auf den See und neben mehreren Aussichtspunkten kann man auch ein Museum besichtigen oder einen Kaffee genießen. Es lohnt sich jedoch früh zu kommen, denn das Areal wird oft von zahlreichen Busgruppen überrannt.

Viele Kirchen in Slowenien sind in einsamer, malerischer Lage auf einem Hügel erbaut worden.

Eine halbe Stunde Autofahrt von Bled entfernt, an den Südhängen der Velika Planina, einem Paradies für Naturliebhaber, liegt die mittelalterliche Kirche St. Primoz und Felicijan, auf 842 m.

Ein beliebtes Ziel unter Fotografen wegen seiner wunderschönen Landschaft und großartigen Aussicht auf die Julischen Alpen. Man kann die Kirche aus der Nähe oder von der Straße fotografieren, eine Vielzahl an Perspektiven steht zur Verfügung. Die malerischten Aufnahmen kann man bei Sonnenauf- oder Untergang erzielen.

Eine weitere fotogene Kirche Sloweniens ist die Kirche Sveti Tomaž (St. Thomas), errichtet auf einem Hügel im Dorf Sveti Tomaž in der Nähe von Škofja Loka.

Das Vrata-Tal im Norden Sloweniens liegt mitten im Triglav Nationalpark, keine halbe Stunde Autofahrt von Bled entfernt. Um den Blick auf die spektakuläre Nordwand des Triglav, dem höchsten Berg Sloweniens zu genießen, sollte man das Vrata-Tal zu Fuß erwandern. Auf dem Weg durch das elf Kilometer lange Tal kommt man auch an den 52 m hohen Peričnik Wasserfällen vorbei, die man mit festem Schuhwerk und etwas Kondition problemlos erklimmen kann.


In der Nebensaison muss man in Slowenien zwar mit Einschränkungen im Sightseeing rechnen. So war die Vintgar-Klamm in dieser Zeit noch geschlossen.

Doch der bescheidene Andrang auf den Straßen und den noch reichlich vorhandenen Sehenswürdigkeiten rund um Bled waren lohnenswert.



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