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  • Niko Benas

3. September, 2022 - Spätsommer in Norditalien

In der ersten Septemberwoche herrschten in Südtirol noch angenehme Temperaturen und abwechslungsreiches Wetter, perfekte Bedingungen um zu Fotografieren und zu Wandern.

Der erste Fotospot befindet sich keine 30 Autominuten entfernt von Cortina d'Ampezzo, der Passo Giau. Eine Stunde vor Sonnenaufgang dort angekommen, offenbarte sich mir ein gigantischer Rundumblick über unzählige Bergketten mit sehr markanten Gipfeln und natürlich der unverkennbare Ra Gusela Gipfel.

Am darauffolgenden Abend suchte ich den Gipfel dieses hohen Gebirgspasses auf 2236 m nochmals auf. Der Wettergott meinte es gut mit mir und so konnte ich auch ein paar interessante Lichtstimmungen und etwas Drama in den Wolken ablichten.

Die anspruchsvolle Wanderung zum Sorapis-See, zählt zu den schönsten Touren der Dolomiten. Der See ist sehr bekannt für seine intensiven Farbtöne von Blau über Aquamarinblau bis Türkis. Ausgangspunkt ist der Tre-Croci-Pass, von dem aus man dem Wanderweg 215 folgt.

Man wandert auf einem abwechslungsreichen Panoramaweg, der zunächst durch einen wunderschönen Wald führt und später eine Aussicht auf die Berge Cristallo und Popena, die Cadini-Gruppe und die Drei Zinnen bietet.

Letztere Sehenswürdigkeit, die Drei Zinnen, das berühmte Wahrzeichen der Dolomiten, durfte natürlich ebenfalls nicht als Ausflugsziel fehlen.

Auch wenn meine Partnerin eine ganz andere Klettertechnik zum Erklimmen des Fotospots oberhalb der Lavaredo Hütte angewendet hat, haben wir es beide rechtzeitig noch vor Sonnenuntergang geschafft.

Der Lago Federa am Fuße der Croda da Lago zählt zu den idyllischsten Seen der Dolomiten.

Dieser Wanderung beginnt auf dem kleinen, direkt an der Passo-Giau-Passstraße gelegenen Parkplatz Pezie de Paru. Um den kleinen Bergsee führt ein Seeweg, der immer neue Perspektiven auf seine schimmernden Wasser und die sich darin spiegelnden Felswände öffnet. Der Lago Federa wird nur von unterirdischen Quellen gespeist und weist eine besonders hohe Wasserqualität auf.

Obwohl man sich noch mitten in den Alpen befindet, ist der Weg an die Adria nicht weit.

Am Vortag unserer Abreise fuhren wir kurzentschlossen nach Venedig.

Durch die malerischen Gassen und die hinreißenden Brücken quer durch die Lagunenstadt zu flanieren, das bunte Treiben auf dem Canale Grande zu beobachten, Fotos mit den Tauben auf dem Markusplatz zu schießen oder ein Spaziergang über die weltberühmte Rialtobrücke – diese Erlebnisse vergisst man so schnell nicht.

Ein Spaziergang durch Venedigs Gassen am Abend ist ebenfalls sehr stimmungsvoll.

So haben wir den Rückweg erst angetreten als es dunkel wurde und konnten nun diese bezaubernde Stadt von einer ganz anderen Seite erleben...




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