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12. August 2026 - Sonnenfinsternis, Milchstraße und Perseiden über dem Pfälzerwald

  • Autorenbild: Niko Benas
    Niko Benas
  • 14. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Am 12. August 2026 wurde die Burgruine Lindelbrunn (49.144528, 7.896444) zum Schauplatz eines besonderen Himmelsereignisses: Die partielle Sonnenfinsternis tauchte die Szenerie am frühen Abend in ein außergewöhnliches Licht.

Die Ruine selbst liegt auf etwa 440 m Höhe und bietet eine weite Rundumsicht. Sie ist die mittelalterliche Ruine einer Felsenburg nahe Vorderweidenthal im rheinland-pfälzischen Landkreis Südliche Weinstraße.

In der Region lag das Maximum der Sonnenfinsternis um etwa 20:15 Uhr, danach nahm die Bedeckung der Sonne durch den Mond bis zum Ende der partiellen Finsternis gegen 20:51 Uhr wieder ab.

Mit Einbruch der Nacht ging die fotografische Reise weiter: Es entstanden u. a. Aufnahmen der Milchstraße und der Perseiden – ein stimmungsvoller Übergang vom Schatten des Mondes zum Sternenhimmel.



Dieser Blog folgt dabei chronologisch dem Verlauf dieser Ereignisse und beschränkt sich bewusst auf jeweils kurze Sätze zum Geschehen, ergänzt durch das dazugehörige Foto. So entsteht weniger ein ausführlicher Bericht als vielmehr eine fotografische Zeitreise vom ersten Kontakt des Mondes mit der Sonne bis zum nächtlichen Sternenhimmel über Lindelbrunn.


17:25 Uhr: Ankunft am Wanderparkplatz und erste Fotos unterhalb der Burgruine Lindelbrunn.
17:25 Uhr: Ankunft am Wanderparkplatz und erste Fotos unterhalb der Burgruine Lindelbrunn.
18.11 Uhr: Noch ca. eine Stunde bis zum Beginn der partiellen Finsternis.
18.11 Uhr: Noch ca. eine Stunde bis zum Beginn der partiellen Finsternis.
19:21 Uhr: Entspricht praktisch dem ersten Kontakt. Der Mond berührt zu diesem Zeitpunkt gerade erst den Sonnenrand. Die lokale Finsternis beginnt in der Region um 19:21 Uhr.
19:21 Uhr: Entspricht praktisch dem ersten Kontakt. Der Mond berührt zu diesem Zeitpunkt gerade erst den Sonnenrand. Die lokale Finsternis beginnt in der Region um 19:21 Uhr.
20:04 Uhr: Es ergibt sich eine Bedeckung der Sonnenscheibe durch den Mond von etwa 71 %.
20:04 Uhr: Es ergibt sich eine Bedeckung der Sonnenscheibe durch den Mond von etwa 71 %.
20:09 Uhr: Bedeckung der Sonnenscheibe durch den Mond von etwa 82 %. Die Besucher schauen dem Naturspektakel durch SoFi-Brillen und Spezialfilter gebannt zu.
20:09 Uhr: Bedeckung der Sonnenscheibe durch den Mond von etwa 82 %. Die Besucher schauen dem Naturspektakel durch SoFi-Brillen und Spezialfilter gebannt zu.
20:11 Uhr: Bedeckung der Sonnenscheibenfläche durch den Mond von ungefähr 86 %. Die partielle Sonnenfinsternis tauchte den Pfälzerwald in ein ungewöhnlich gedämpftes und bleiern wirkendes Abendlicht.
20:11 Uhr: Bedeckung der Sonnenscheibenfläche durch den Mond von ungefähr 86 %. Die partielle Sonnenfinsternis tauchte den Pfälzerwald in ein ungewöhnlich gedämpftes und bleiern wirkendes Abendlicht.
20:14 Uhr: Bedeckung der Sonnenscheibenfläche durch den Mond von ungefähr 89 %. Das Maximum ist fast erreicht.
20:14 Uhr: Bedeckung der Sonnenscheibenfläche durch den Mond von ungefähr 89 %. Das Maximum ist fast erreicht.
20:37 Uhr: Die geometrische Berechnung ergibt eine Bedeckung der Sonnenfläche durch den Mond von ungefähr 42 %.
20:37 Uhr: Die geometrische Berechnung ergibt eine Bedeckung der Sonnenfläche durch den Mond von ungefähr 42 %.
20:38 Uhr: An der Burgruine ergibt sich nun eine Bedeckung der Sonnenscheibenfläche durch den Mond von etwa 39 %.
20:38 Uhr: An der Burgruine ergibt sich nun eine Bedeckung der Sonnenscheibenfläche durch den Mond von etwa 39 %.
20:41 Uhr: Bedeckung der Sonnenscheibenfläche durch den Mond bei etwa 32 %. Zu diesem Zeitpunkt war die Finsternis bereits deutlich am Abklingen.
20:41 Uhr: Bedeckung der Sonnenscheibenfläche durch den Mond bei etwa 32 %. Zu diesem Zeitpunkt war die Finsternis bereits deutlich am Abklingen.
20:43 Uhr: Ca. 28 % Bedeckung der Sonne, lokale Finsternis befindet sich bereits deutlich nach dem Maximum.
20:43 Uhr: Ca. 28 % Bedeckung der Sonne, lokale Finsternis befindet sich bereits deutlich nach dem Maximum.
21:19 Uhr: Die partielle Sonnenfinsternis ist zu diesem Zeitpunkt bereits beendet. Die Sonne ging um etwa 20:51 Uhr unter. Der Übergang zwischen der goldenen und blauen Stunde ist deutlich zu erkennen. Das warme, gold-orangerote Licht weicht einem tiefen, kühlen Blau.
21:19 Uhr: Die partielle Sonnenfinsternis ist zu diesem Zeitpunkt bereits beendet. Die Sonne ging um etwa 20:51 Uhr unter. Der Übergang zwischen der goldenen und blauen Stunde ist deutlich zu erkennen. Das warme, gold-orangerote Licht weicht einem tiefen, kühlen Blau.
22:54 Uhr: Ein Blick in Richtung des Radianten der Perseiden. Dieses Zentrum befindet sich in den Abend- und Nachtstunden am Nordost- bis Osthimmel und steigt im Laufe der Nacht immer höher. Deutlich zu sehen die Lichtverschmutzung durch die Nähe menschlicher Siedlungen – insbesondere die Lichtglocken von Annweiler und des weiteren Raums um Landau aber auch durch diverse Satelliten im Himmel.
22:54 Uhr: Ein Blick in Richtung des Radianten der Perseiden. Dieses Zentrum befindet sich in den Abend- und Nachtstunden am Nordost- bis Osthimmel und steigt im Laufe der Nacht immer höher. Deutlich zu sehen die Lichtverschmutzung durch die Nähe menschlicher Siedlungen – insbesondere die Lichtglocken von Annweiler und des weiteren Raums um Landau aber auch durch diverse Satelliten im Himmel.
23:53 Uhr: Die Sommermilchstraße spannt sich bereits eindrucksvoll über den Nachthimmel, während der helle Bereich des galaktischen Zentrums im Südwesten langsam unterging und sich im Nordosten der Perseiden-Radiant zunehmend in Position für die bevorstehende Sternschnuppennacht brachte. Parallel zur Milchstraße fliegt ein Meteor eindrucksvoll mit großer Wucht in die Atmosphäre und verglüht. Links daneben kann eine kleinere Sternschnuppe beobachtet werden.
23:53 Uhr: Die Sommermilchstraße spannt sich bereits eindrucksvoll über den Nachthimmel, während der helle Bereich des galaktischen Zentrums im Südwesten langsam unterging und sich im Nordosten der Perseiden-Radiant zunehmend in Position für die bevorstehende Sternschnuppennacht brachte. Parallel zur Milchstraße fliegt ein Meteor eindrucksvoll mit großer Wucht in die Atmosphäre und verglüht. Links daneben kann eine kleinere Sternschnuppe beobachtet werden.
00:49 Uhr: Mitten im Burghof wächst heute ein Baum, der an die sagenhafte Linde am Burgbrunnen erinnert, von der die Burg Lindelbrunn vermutlich ihren Namen erhielt – ob es sich bei ihm tatsächlich um eine direkte Nachfahrin jener Linde handelt, bleibt jedoch ein Geheimnis. Angeleuchtet, bildet diese die letzte Aufnahme dieses ereignisreichen Fotoabends, der zweifellos unvergesslich bleiben wird. Schon allein die Begegnung mit drei weiteren, sehr netten Hobbyfotografen war bereits eine kostbare Bereicherung. Der helle Strich am dunklen Nachthimmel verrät, dass gerade eine Perseide verglüht ist.
00:49 Uhr: Mitten im Burghof wächst heute ein Baum, der an die sagenhafte Linde am Burgbrunnen erinnert, von der die Burg Lindelbrunn vermutlich ihren Namen erhielt – ob es sich bei ihm tatsächlich um eine direkte Nachfahrin jener Linde handelt, bleibt jedoch ein Geheimnis. Angeleuchtet, bildet diese die letzte Aufnahme dieses ereignisreichen Fotoabends, der zweifellos unvergesslich bleiben wird. Schon allein die Begegnung mit drei weiteren, sehr netten Hobbyfotografen war bereits eine kostbare Bereicherung. Der helle Strich am dunklen Nachthimmel verrät, dass gerade eine Perseide verglüht ist.


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